Bei der Pyometra handelt es sich um eine bakterielle, eitrige Infektion der Gebärmutter, die hauptsächlich bei älteren, nicht kastrierten Hündinnen und Kätzinnen auftritt. Sie kann sowohl offene als auch geschlossene Formen annehmen. Bei der offenen Pyometra tritt meist bräunlich-gelblicher Eiter aus der Scheide aus, während bei der geschlossenen Pyometra der Eiter in der Gebärmutter eingeschlossen bleibt und zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann.
Die Hauptursache für Pyometra ist ein hormonelles Ungleichgewicht, das durch wiederholte Läufigkeits- bzw. Rolligkeitszyklen ohne Trächtigkeit verursacht wird. Risikofaktoren umfassen:
Die Symptome einer Pyometra können variieren, aber typische Anzeichen sind:
Die Diagnose einer Pyometra erfolgt durch eine Kombination aus klinischen Untersuchungen, Bluttests und bildgebenden Verfahren (Ultraschall). Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend für den Behandlungserfolg.
Die medikamentöse Behandlung einer Pyometra ist in bestimmten Fällen eine Alternative zur chirurgischen Entfernung der Gebärmutter, insbesondere bei Tieren, die für die Zucht erhalten werden sollen, oder wenn das Narkoserisiko als zu hoch eingeschätzt wird. Hier sind die gängigen medikamentösen Behandlungen:
Nutzen:
Risiken:
Nach der Behandlung, ob chirurgisch oder medikamentös, ist eine sorgfältige Nachsorge erforderlich, um eine vollständige Genesung zu gewährleisten. Dazu gehören:
Eine Pyometra ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die schnelles Handeln erfordert. Wenn Sie eines der genannten Symptome bei Ihrer Hündin oder Ihrer Katze bemerken, zögern Sie nicht, zeitnah tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die rechtzeitige Behandlung kann lebensrettend sein und weitere Komplikationen verhindern.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen